Am 21. Februar 2013 verstarb, wenige Wochen vor seinem 89. Geburtstag, der deutsche Politikwissenschaftler  und  Historiker  Gilbert  Ziebura  dort,  wo  er  zuletzt  lehrte  und lebte,  in  Braunschweig.  Mit  ihm  verlor  nicht  nur  ich  einen  väterlichen  Freund  und akademischen  Lehrer,  wie  es  sie  selten  gibt.  Meine  eigene  Vita  als  Frankreichforscher hat  ihm,  seinen  Schriften,  seinem  Wirken,  seiner  Persönlichkeit  viel  zu  verdanken. Seinen  streitbaren  und  fördernden  Geist  habe  ich  gerne  an  meine Studierenden weitergegeben.

Ein persönlicher Nachruf auf den Nestor der westdeutschen Frankreichforschung von Ingo Kolboom

PRESSEINFORMATION der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V. zum „Bretonischen Jahr 2009 in Sachsen“


Die Sächsisch-Bretonische Gesellschaft e.V. veranstaltet 2009 ein „Bretonisches Jahr in Sachsen“. Mit einer Wanderausstellung und vielfältigen Rahmenaktivitäten wird die Bretagne, mit der Sachsen seit 1995 eine offizielle Regionalpartnerschaft unterhält, als eine historisch gewachsene Kulturregion in Europa vorgestellt, die zugleich eine moderne Leuchtturmregion in Frankreich und damit ein strategischer Partner Sachsens in Europa ist.

Finden Sie hier die gesamte Pressemitteilung als PDF zum Download

Fotos und Karten in Druckqualität senden wir Ihnen gerne auf Anfrage   

Kontakt : Thomas Scheufler - Projektkoordinator  - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pressemitteilung

Was hat das Dresdner „Schokoladenmädchen“ mit Frankreich zu tun? Wissen Sie, woher die Firma „Ratschaisenträger zu Dresden“ ihren Namen hat? Was hat Napoleon mit dem 5-jährigen Französischschüler Lukas zu tun?

Antworten auf diese Fragen erhalten Sie in der Ausstellung „Menschen-Spuren-Bilder-Töne. Frankreich in Sachsen“, die vom 22. Januar - 5. März 2008 im Instituts français Dresden (Kreuzstr. 6) gezeigt wird. Zwölf studentische Arbeitsgruppen des Instituts für Romanistik der TU Dresden präsentieren die Ergebnisse ihrer Suche nach französischen Spuren in Sachsen - von der Vergangenheit bis zur Gegenwart, von den Hugenotten bis zur Kunst, von den Menschen bis zur Wirtschaft. Über Napoleons Spuren in Sachsen gibt es sogar eine eigene Webseite: www.napoleon.de.be

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In der Dezember-Nummer des "Sachsenlandkurier", der Zeitschrift des Sächsischen Städte- und Gemeindetages, hat unser Mitglied Linda Kühnel einen sehr schönen Artikel über die Regionalpartnerschaft Sachsen-Bretagne veröffentlicht.

Mit freundlicher Genehmigung von Linda Kühnel

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Dieser Artikel wurde im Dresdner Universitätsjournal, 3/2007, 18. Jg., Seite 7 veröffentlicht.

"Vom 22. bis 27. Januar 2007 besuchten bretonische Delegationen Sachsen. Im Ergebnis wurden mehrere Abkommen geschlossen, die die Beziehungen zwischen beiden Regionen weiter stärken sollen. Die Rektoren der Technischen Universitäten in Dresden und Chemnitz sowie die Präsidenten der beiden Sächsisch-Bretonischen Gesellschaften Professor Ingo Kolboom, Professur für Frankreichstudien und Frankophonie an der TU Dresden, und Professor Henri Patin bekräftigten die Absicht zur Zusammenarbeit in Forschung und Lehre in zwei Erklärungen. Künftig sollen Wissenschaftler, Studenten und Veröffentlichungen ausgetauscht und gemeinsam geforscht werden. Vorgesehen ist auch eine Zusammenarbeit der sächsischen und bretonischen Exzellenzinitiativen. Dazu nahm ein Vertreter des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst an den Gesprächen teil. Zudem unterzeichneten Vertreter der Hochschule für Politik  Rennes, der Dresdner Romanistik und des TU-Zentrums für Internationale Studien ein ERASMUS-Abkommen. Seit 1995 besteht die Regionalpartnerschaft zwischen Sachsen und der französischen Region Bretagne." acs