Wussten Sie, dass alle 16 Länder der Bundesrepublik Deutschland eine oder sogar mehrere regionale Partnerschaften mit
den „Régions“ genannten Gebietskörperschaften in Frankreich unterhalten? Und wussten Sie, dass die Bretagne, diese von
den Fluten und Wogen des Atlantiks, von Wind, Regen und Sturm gezeichnete französische Halbinsel am westlichen Zipfel
Europas die französische Partnerregion des Freistaates Sachsens ist? Und dies seit 20 Jahren!?

Mehr dazu im THEMENBLATT REGIONEN & PARTNERREGIONEN & SACHSEN-BRETAGNE (Stand Juli 2016)

Wussten Sie, dass es von der Bretagne gleich mehrere Ausgaben gibt? Dasses zwei völlig unterschiedliche Landschaften gibt,
die das Land in quasi zwei Charaktere teilen? Dass es eine historische Bretagne bestehend aus fünf Départements und eine
Gebietskörperschaft Bretagne bestehend aus vier Départements gibt? Und dann noch eine „Hohe“ und „Niedere“ Bretagne?
Und  wussten  Sie,  dass  es  auch  eine  weltweite  Bretagnegibt? Und  dass die  Bretagne  zu  den  beliebtesten  französischen
Reisezielen bei deutschen Individualtouristen und Familien zählt? Wussten Sieauch, dass die Erzgebirgestadt Aue mit der
nordbretonischen Gemeinde Guingamp verschwistert istund dass aus Guingamp ein Großvater des Kgl. Kapellmeisters am
Dresdner  Hoftheater Carl  Maria  von  Weber  stammt?  Dass es auch Sachsen  gibt,  die  über  die  Bretagne  schreiben  und
dichten, und dass es einen ganz speziellen bretonischen „Literarischen Weg“gibt, der durch Sachsen führt? Wissen Sie, was
„BZH“ bedeutet?

Mehr dazu im THEMENBLATT DIE BRETAGNE – WELCHE BRETAGNE ? (Stand Juli 2016)

nov2009

(Für eine vergrößerte Ansicht bitte auf das Bild klicken)

Dieses Foto wurde vom Präsidenten der SBG, Herrn I. Kolboom,  in Rennes am 11. November 2009, dem französischen nationalen Feiertag zum Waffenstillstand von 1918, von der Ehrentribüne mit Blick auf die Große Zeremonie auf dem Rathausplatz (Place de la Mairie) aufgenommen. Am Ende der militärischen Ehrenformationen wurden die Fahnen Deutschlands, Frankreichs und der
Europäischen Union aus den Fenstern der Oper von Rennes herausgelassen, während die drei Hymnen gespielt wurden. Erstmals wurde damit dem 11. November ein deutsch-französisch-europäischer Charakter gegeben.

Text des Vortrags von Prof. Kolboom am 9. November 2006 in der Ecole Nationale Supérieure de Chimie (ENSC) und im Institut d’Études Politiques (IEP) im Rahmen der Exkursion einer Studentengruppe der TU Dresden in Rennes

 

Les novembre du XXe siècle
Mémoires distinctes et partagées — responsabilités communes

Conférence de M. Ingo Kolboom à l’Ecole Nationale Supérieure de Chimie (ENSC) de Rennes et à l’Institut d’Études Politiques (IEP) de Rennes, 9 novembre 2006

"L’avenir est un long passé"
Chanson du groupe breton Manau
(Paroles Martial Tricoche, 1999)

Demat ! Penaos ‘man kont ? Bonjour, ça va bien ?

 

Les dates du séjour de notre groupe universitaire dresdois à Rennes sont à l’origine du titre de ma conférence. Nous sommes ici dans votre belle ville, capitale de la Région Bretagne, en plein mois de novembre que les Bretons appellent « Miz du », le « mois noir ». Les dates du 9 et 11 novembre sont dans nos deux pays des dates marquantes, deux dates d’histoires devenues véritables lieux de mémoires portant deux mémoires distinctes et - partagées à la fois. Deux mémoires qui débouchent sur le défi des responsabilités devenues communes, qui nous disent que « l’avenir est un long passé. »

 

Je m’explique :

an die Fraktionsmitglieder

des Stadtrats (CDU, SPD, PDS, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Bürgerfraktion)

der Landeshauptstadt Dresden

 

Schulnetzplan / Schließung der 79. Mittelschule in Dresden (Lockwitz) / Lage des Französischunterrichts

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 7. Dezember haben Sie über den neuen Schulnetzplan für Dresden zu beschließen. Sie haben sich mit den vielen Argumenten für und gegen einzelne Schulschließungen auseinandersetzen müssen, um am 7. Dezember eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen zu können. Dabei wird es auch um das Schicksal der 79. Mittelschule in Dresden (Lockwitz) gehen. Letztere ist der Grund meines Briefes an Sie, denn ich möchte Sie dringend ersuchen, die 79. Mittelschule aus dem Schließungsplan herauszunehmen.